Unberührte Schönheit - Teil 2

Unberührte Schönheit - Teil 2
Die fantastische Natur Kaliforniens
Wir lieben nicht nur Freizeitparks, sondern auch die Natur. In unserem zweiten Teil des Kalifornien Blogs erfahren Sie noch mehr rundum die Schönheit der der Pazifikküste, die faszinierende Nationalparks und die atemberaubenden Landschaften des Sonnenstaates.

Sequoia National Park

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Mitten in der Sierra Nevada liegt dieser Park, der seinen Namen den dortigen Sequoia-Bäumen, auch bekannt als Mammutbäume, verdankt. Der Nationalpark wurde 1890 eröffnet und hat eine Gesamtfläche von ca. 1600 km². Neben den bereits angesprochenen Sequoia-Bäumen finden Sie dort den höchsten Berg der 48 zusammenhängenden Bundesstaaten der USA, den Mount Whitney.

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Außerdem steht in diesem Park der General Sherman Tree, einer höchsten Bäume überhaupt auf der Welt. Genauer gesagt befindet sich der General Sherman Tree im Giant Forest, einem gebirgsartigen Waldgebiet innerhalb des Parks, das sich wunderbar zum Wandern und Entdecken eignet. Sie werden staunen, wieviele hohe Bäume es hier gibt und wie imposant deren Erscheinung in echt ist!

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Auch Adrenalinjunkies kommen hier nicht zu kurz, denn der Moro Rock mit seinen 2050 Metern Höhe bietet eine spektakuläre, weitläufige Aussicht über das Parkareal.

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Wenn Sie jedoch in den Genuss dieses fantastischen Panoramas kommen möchten, müssen Sie zunächst die lange, in den Felsen eingearbeitete Treppe mit ihren stolzen 400 Stufen bezwingen.

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Insgesamt kann man sagen, dass im Park eine Landschaftsform aufrecht erhalten wird, die hervorragend die südliche Sierra Nevada vor der europäisch-amerikanischen Besiedlung widerspiegelt.

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Ebenfalls typisch für die Sierra Nevada sind neben der Landschaft Kalksteinhöhlen, viele davon finden Sie hier im Park. Eine der schönsten und beeindruckendsten Höhlen dieser Art ist die Crystal Cave im Nordwesten des Nationalparks. Mit ihren von der Decke hängenden, kristallenen Stalagtiten wird die Höhle bestimmt auch Sie in ehrfürchtiges Staunen versetzen.

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Joshua Tree National Park

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Bis zu 1000 Jahre alt können die Palmen werden, die diesem Nationalpark seinen Namen verliehen haben. Er liegt im Süden Kaliforniens, ungefähr 225 km östlich von Los Angeles. Von 1936 bis 1994 war dieser Park ein Nationaldenkmal, seit nun über 20 Jahren ist er ein vollwertiger Nationalpark der Vereinigten Staaten – und das zurecht: das über 3000 km² große Naturreservat, das nebenbei bemerkt zwei Wüsten mit jeweils verschiedenem Ökosystem beinhaltet, besticht durch seltene Wüstenpflanzen wie die namensgebenden Joshua Trees, die von März bis Mai blühen.

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Neben interessanter Vegetation zieht der Park die Besucher durch eine vielzahl stillgelegter Minen und den dazugehörigen Geräten und Anlagen an. 

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Doch auch Tierliebhaber werden hier fündig, denn es gibt eine reiche Tierwelt, unter anderem sind hier Kojoten, verschiedene Echsenarten und Kängururatten beheimatet. Ein passender Ort, um die wildlebenden Tiere zu beobachten, ist der Barker Dam, welcher eine seltene Wasserquelle in diesem ansonsten sehr trockenen Lebensraum darstellt.

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Natürlich gibt es auch in diesem Nationalpark einen tollen Aussichtspunkt, in diesem Fall ist es der Keys View im Westen des Parks. Dieser Aussichtspunkt kommt sogar gänzlich ohne mühsame Kletterpassagen oder langes Treppensteigen aus, verspricht aber eine nicht minder beeindruckende Sicht als in den vorangegangenen Parks.

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Ebenfalls ein kleines Highlight in diesem Park ist die zentral gelegene und von Menschenhand geschaffene Oase Cottonwood Spring. Lohnenswert sind hier besonders der Blick auf die Oase selbst sowie die üppige Wüstenvegetation drum herum.

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Falls Sie sich noch etwas mehr für die Kakteen im Park interessieren, können Sie im Cholla Cactus Garden mehr Informationen zu den Pflanzen und ihrem interessanten Lebensraum erhalten.

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Lassen Volcanic National Park

 

1916 zum Nationalpark erklärt, erstreckt sich dieser 430 km² große Park rund um den Lassen Peak, den größten Lavadom-Vulkan der Welt. Dieser Vulkan, der glücklicherweise zuletzt 1915 aktiv war, ist eine der Hauptattraktionen des Parks und zugleich sein höchster Punkt mit 3187 Metern. 

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1916 zum Nationalpark erklärt, erstreckt sich dieser 430 km² große Park rund um den Lassen Peak, den größten Lavadom-Vulkan der Welt. Dieser Vulkan, der glücklicherweise zuletzt 1915 aktiv war, ist eine der Hauptattraktionen des Parks und zugleich sein höchster Punkt mit 3187 Metern. 

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Geothermische Aktivität gibt es dennoch, und zwar in Form von Gasausstößen, heißen Quellen und brodelnden Wasser und Schlammtümpeln. Besichtigen kann man diese Naturphänomene zum Beispiel sehr gut in Bumpass Hell, das sich beim Nähern durch einen starken Geruch ankündigt, der durch Schwefelausstöße aus dem Inneren der Erde entsteht.

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In diesem Zusammenhang auch nennenswert ist Devil’s Kitchen, wo ebenfalls Gas austritt und die dortigen Gewässer zum sprudeln gebracht werden. Falls Ihnen das noch nicht reicht, sind Sie herzlich dazu eingeladen, eine der begehbaren Lavaröhren zu erkunden. Diese gewähren einen noch spannenderen Einblick in die Aktivitäten, die im Erdinneren vor sich gehen. 

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Noch ein weiteres Zeugnis dieser Aktivitäten sind die erstarrten Lavaflüsse und –flussbecken, beispielsweise dieses erstarrte Lavabecken in der Nähe des Aussichtspunktes Cinder ConeWer es eher idyllisch mag, ist beim Manazita Lake goldrichtig. Hier geht es weitaus gemächlicher als bei den brodelnden Quellen zu und man kann sich beim tollen Ausblick auf den Mount Lassen wunderbar entspannen.

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Noch nicht genug Entspannung? Dann begeben Sie sich doch zu den Kings Creek Falls und lassen Sie hier das meditative Rauschen des Wasserfalls auf sich wirken.

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Grand Canyon National Park

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Sie haben uns erwischt: dieser Park liegt natürlich nicht in Kalifornien, sondern im benachbarten Nevada, gehört aber dennoch in das Ausflugsprogramm eines jeden naturinteressierten Kalifornien-Urlaubers. Diese unfassbare, mit Worten eigentlich kaum zu beschreibende Gebirgslandschaft einmal mit den eigenen Augen zu erblicken, ist mit Sicherheit der Traum vieler Reisender. Und auch wir teilen die seit fast 100 Jahre andauernde internationale Begeisterung des Nationalparks, der einer der 15 größten weltweit ist und sogar 1979 zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Kein anderer Park spiegelt die Grenzenlosigkeit und das Freiheitsgefühl der USA so treffend wider.

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Das fast 5000 km² große Gelände wird kontinuierlich vom Colorado River durchzogen, der in knapp 3000 Metern Höhe entspringt und das Landschaftsbild maßgeblich mitgeprägt hat und dies bis heute tut. 

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Unterteilt wird der Nationalpark in North Rim und South Rim. Das North Rim ist etwas kleiner und zurückgezogener, weswegen die touristische Erschließung hier auch noch nicht so weit fortgeschritten ist. Dennoch oder vielleicht gerade weil dieser Teil des Canyons nicht so überlaufen ist, lohnt sich der Besuch; von den unfassbaren Ausblicken ganz zu schweigen. Auffällig am North Rim ist, dass die Gebirgszüge mehr bewachsen sind als die im South Rim und sich dadurch eine interessante Farbkombination aus dem Grün der Vegetation und dem rötlichen Braun der Berge ergibt.

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Weitaus bekannter, vor allem aufgrund der Aussichtsplattformen, ist der South Rim. Unter anderem durch die Anbindung an die State Route 64 sowie die Interstate 40 ist dieser Teil weitaus besser erschlossen und dadurch natürlich einfacher zugänglich. Hier präsentiert sich der insgesamt ca. 450 Kilometer lange Grand Canyon auch von seiner fotogensten Seite.

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Eine Möglichkeit der Erkundung dieses fast schon unendlich wirkenden Parks sind die beiden Wanderwege Bright Angel Trail und South Kaibab Trail, beide beginnen im South Rim. Mit ca. 13 Kilometern (Bright Angel) sowie ca. 11,5 Kilometern (South Kaibab) nehmen sich die beiden Wege von der Länge her nicht viel, der zweitgenannte gilt jedoch aufgrund seiner Steilheit als der schwierigere. Es spielt aber keine Rolle, für welchen der beiden Sie sich letztendlich entscheiden, denn beide garantieren den spektakulären Blick, den Sie sich wünschen. Auch der direkte visuelle Vergleich dürfte wohl kaum hilfreich bei der Wahl sein:

Bright Angel Trail

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South Kaibab Trail

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Falls Sie nach einer tollen Alternative zur Erkundung des Grand Canyons zu Fuß suchen, haben wir einen tollen Tipp für Sie: Erleben Sie die bizarre und zugleich überwältigende Schönheit dieses Nationalparks doch einfach aus der Luft! Sie fragen sich, wie das gehen soll? Schauen Sie doch einmal bei unseren Angeboten zu Flugzeugtouren sowie Helikopterflügen um, bestimmt haben wir da etwas Passendes für Sie. Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken und Erleben!

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